Obwohl
weder die Wettervorhersage noch der morgendliche Blick aus dem Fenster
einen schönen Schitag versprechen ließ, fanden sich doch
an die 80 treue "Ausflügler" beim Alten Feuerwehrhaus
ein, um verteilt auf zwei Busse nach Serfaus-Fiss-Ladis zu fahren.
Und hatte der Eine oder Andere insgeheim gehofft, dass am Sonnenplateau
dieses 3-Orte Schiverbundes vielleicht doch etwas bessere Verhältnisse
herrschen würden, so löste sich diese Hoffnung mit fortschreitender
Fahrt ins Oberland in Nichts auf. Leichtes Schneetreiben in kaltem
Wind und schlechte Sicht begleitete vor Ort die Schifahrer und forderte
auch leider gleich zwei Opfer dieser Verhältnisse - gute Besserung
von dieser Stelle an Lisa und Thomas!
Die
weniger Wetterfesten fanden gleich einmal in eine der zahlreichen
Schihütten und waren hier zum Teil die ersten Gäste des
Tages, dafür dann aber nicht selten die Ausdauerndsten. Die Motivierteren
fanden nach Eingewöhnung an diese Bedingungen und mit Unterstützung
geheizter Sessel inklusive Wetterschutzhauben doch noch Gefallen an
diesen Verhältnissen und fuhren auf den wenig frequentierten
Pisten immerhin bis zu einer ausgiebigen Mittagspause. Gegen 14 Uhr
blinzelten überraschenderweise plötzlich Sonnenstrahlen
in die Hütte. Wer sich jetzt noch aufraffen konnte, wurde mit
tollen Schneeverhältnissen belohnt und es konnte sogar noch frischer
Tiefschnee vom Feinsten genossen werden.
Pünktlich
bis um halb Fünf fanden alle zurück zu den Bussen, wo man
sich zum ebenfalls bereits traditionellen Apres-Schi in der Hexenalm
umzog. Und hier konnten dann alle, die untertags noch zu wenig Bewegung
abbekamen (oder immer noch nicht genug hatten) ihre Ausdauer auf der
Tanzfläche beweisen. Der guten Stimmung tat auch der Aufbruch
gegen Sieben keinen wesentlichen Abbruch, es wurde einfach im Bus
weitergefeiert und so die etwa eineinhalbstündige Rückfahrt
nach Thaur verkürzt.
Der
Schiausflug ist somit wieder einmal eine der bestbesuchtesten Veranstaltungen
gewesen und selbst nicht optimale Rahmenbedingungen hatten dies nicht
zu verhindern vermögen.
Text
und Fotos: Manfred Schiffthaler