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17.
MTB-RENNEN AUF
DIE THAURER ALM |
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Frank
Kerber und
Doris Posch
waren die Tagesschnellsten!
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| HERZLICHE GRATULATION an ALLE Teilnehmer, welche die Herausforderung THAURER ALM (wieder einmal) auf sich genommen haben! |
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Bereits zum 17. Mal in Folge veranstaltete der WSV-THAUR das inzwischen zum Klassiker in der lokalen Bikerszene mutierte Rennen auf die Thaurer Alm. Bei beinahe hochsommerlichen Temperaturen stellten sich 82 Rennfahrer dieser Herausforderung - heuer erstmalig mit einer im unteren Drittel leicht abgeänderten Streckenführung. Dieser sogenannte Ladinsweg verkürzte zwar die Strecke um 300 Meter, allerdings forderten die zum Teil knackigen Teilabschnitte auf diesem Weg die Teilnehmer umso mehr. Und so trennte sich auf diesem Abschnitt auch relativ schnell eine Spitzengruppe mit Manuel Natale, Frank Kerber und Andreas Grassmair vom restlichen Feld. Der letztjährige Sieger Richard Obendorfer arbeitete sich nach verhaltenem Start sukzessive nach vorne und bestimmte in Folge das Tempo, welchem letztendlich nur Frank Kerber folgen konnte. Obendorfer versuchte vor dem sprintstärkeren Lechtaler einen Sicherheitsabstand für den Schlussanstieg herauszufahren - allerdings hielt sich Kerber hartnäckig an seinem Hinterrad. In der vorletzten Rampe übernahm dann Kerber die Führung und mit einem Kraftakt im allerletzten Abschnitt konnte er sich sogar noch einen 12 Sekunden Vorsprung ins Ziel herausfahren. Somit erster Eintrag in der Thaurer Bestenliste für Frank Kerber (Team Gazi Radhaus) in 32:26.95 min, vor Richard Obendorfer (RLC Wohnrecht Ibk - 32:39.06 min), welcher damit sogar 40 Sekunden schneller als bei seinen letztjährigen Sieg war. Dritter bei den Herren wurde Manuel Natale (RC ARBÖ Bike Point Innsbruck - 33:14.91 min), vor Erich Schafferer (TREK-Mountainbiker.at - 34:55.76 min) und vor dem erst 17 jährigen Andreas Grassmair (Union Raiffeisen Radteam Tirol - 35:17.22 min), welcher damit einen mehr wie starken Beweis für sein Talent ablegte. Wenig Neues bei den Damen: hier bestätigte einmal mehr Doris Posch (Pro-V ARBÖ Ladys Team Tirol) ihre Vormachtstellung in dieser Disziplin und fuhr mit 38:07.55 min und 50 Sekunden Vorsprung ihren bereits 7. Sieg (den 6. in Folge) auf die Thaurer Alm ein. Dahinter die einzige weibliche Konkurrentin im diesjährigen Rennen - Patrizia Wacker (Team Gazi Radhaus - 38:57.12 min). Heuer
ebenfalls Premiere hatte eine eigene Wertung für
Thaurer Vereine und Gruppierungen, welche der Veranstalter eingerichtet
hatte um die Veranstaltung auch für die "breitere Masse"
im eigenen Dorf wieder attraktiver zu machen. Letztlich fanden sich
zwar nur 4 Dreierteams ein, diese Herausforderung
anzunehmen, aber das Echo der Teilnehmer konnte als durchaus positiv
gewertet werden. Und wie nicht anders zu erwarten, bestätigte das
Favoritenteam der Alpinen Bande (www.alpinebande.com)
die
gesetzten Erwartungen und markierte mit der Gesamtzeit
von 2:06:21 h eine erste Richtzeit in dieser noch jungen Wertung.
Mit nicht ganz 7 Minuten Rückstand auf Platz 2 ebenfalls "Verdächtige
für eine Spitzenzeit" - Die Juens in
2:13:08 h und auf Platz 3 mit dem Respektabstand von bereits
20 Minuten eine Abordnung des Veranstalters - der WSV-Ausschuss
in 2:26:35 h. Am undankbaren 4.Platz fanden sich die Altherren
des SV-THAUR (2:40:46 h) ein, welche damit bewiesen, dass man
nicht nur mit dem runden Leder im Ebenen bestens umzugehen im Stande
ist. Man hofft natürlich beim Veranstalter, dass dieser erste und
durchaus positive Impuls im nächsten Jahr genügend Nachahmer
finden wird, welche dem Rennen dann wieder etwas mehr "Bandbreite"
geben würden. Am
ebenfalls schon traditionell großen Kuchenbuffet durften sich
alle Sportler von den gerade erlittenen Strapazen erholen und ihre Kohlehydratspeicher
wieder auffüllen. Eine Startnummerntombola verkürzte die Wartezeit
bis zur Siegerehrung, wo sich alle neben ihren Preisen auch eine Sportbrille
und eine Trinkflasche anstatt dem bisher üblichen T-Shirt abholen
konnten. Danach löste sich die Veranstaltung relativ rasch auf
und nur ein harter Kern aus den zum größten Teil "üblichen
Verdächtigen" sorgte für die typische und fast schon
legendäre After-Race-Stimmung in der Thaurer Alm, bis einmal mehr
erst in den frühen Morgenstunden wieder Ruhe einkehren konnte. Text und Fotos: Manfred Schiffthaler
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