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Unglaublich,
aber trotzdem wahr - konnte am Christi Himmelfahrtstag ein zwar teilnehmermäßig
kleines, aber sehr feines Figlrennen im "Weiten Tal" abgehalten
werden. Wider Erwarten allerbeste Schneeverhältnisse und ein fast
schon hochsommerlicher Tag sorgten für beste Stimmung und höchste
Motivation bei allen Teilnehmern. Ging es im ersten (SPEED)-Durchgang
um die schnellste Zeit, so stand im zweiten (JUX)-Durchgang der Spaßfaktor
und die mittelmäßigste Zeit an erster Stelle. Zum Abschluss
folgte dann noch ein Massenstart, ganz nach dem Vorbild des "Weißen
Rausches" einfach so schnell wie möglich vom Start ins Ziel
zu kommen.
Das
Speed-Rennen der Damen (5 Teilnehmerinnen) entschied unser sportliches
Multitalent und die oftmalige Vereinsmeisterin Wurzer
Monika (42,09 sec) vor der Titelverteidigerin aus dem Jahr 2006
Brigitte Unsinn (43,09 sec) und vor Maria-Luise
Giner (52,43 sec) für sich. Lagen damit die ersten drei
Damen noch 10 sec auseinander, ging es bei den Herren (insgesamt 10
Teilnehmer) dann schon knapper her. Manfred Schiffthaler
(30,09 sec) konnte sich hier (in Abwesenheit des Titelverteidigers
Lukas Giner) mit ca. einer Sekunde Vorsprung die Verfolger Romed
Unsinn (30,96 sec) und Romed Staud (31,28
sec) gerade noch vom Leibe halten.
Die
gößte Gaudi folgte dann im JUX-Bewerb (22 Teilnehmer) - über
ein kurzes Seil verbunden mussten die zusammengelosten Paare größtmögliches
Feingefühl für die Materie beweisen, um nicht aus der Spur
zu fliegen. Leider gab es auch diesmal keine Bewertung nach Haltung
- mehrere der gezeigten, mitunter akrobatischen Einlagen hätte
Höchstbewertung verdient. Das beste Gespür für Durchschnittlichkeit
fand Carina Schneider mit Markus Stemberger (2:03,67
min) - sie waren nur 6,41 sec von der Richtzeit 1:57,26 min entfernt,
und damit fast 16 sec vor Christine Leithmayer
mit Peter Partoll (1:35,09 min) und 23 sec vor Theresa
Unsinn mit Manfred Schiffthaler (2:26,26 min).
Das
absolute Highlight der Veranstaltung war aber dann der Massenstart mit
11 Teilnehmern: wagemutigst warfen sich hier die Figler den Hang hinunter
und buchstäblich ins Ziel hinein - allen voran Romed
Staud vor Romed Unsinn und Markus
Stemmberger.
Ziemlich
pünktlich zum kurz einsetzenden Regen erreichten alle wieder wohlbehalten
die Thaurer Alm, wo die Siegerehrung abgehalten wurde. In gemütlicher
und geselliger Runde fand eine tolle Veranstaltung ihr Ende, welche
hoffentlich alle Daheimgebliebenen (oder Weggefahrenen) beim nächsten
Mal animiert auch wieder mitzumachen.
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