|
|
|
Hans
Staud, Hermann Unsinn, Rudi Marek, Lukas Giner, Dominic Brugger
|
|
|
|
Am Weg zur
Niederen Munde erreichten wir in ca. 1 ¼Std den Einstieg des
Adlerklettersteiges.
Nach ordnungsgemäßem Anhängen und einer kurzen Jause
gings dann los.
Wir hatten riesen Glück mit dem Wetter und umso beeindruckender
war das Panorama.
Der Klettersteig führte über glatte Platten, durch Wände
und über Grate, und verlangte uns einiges ab.
Nach dem Einstieg kletterten wir auf und an Felsrippen durch den weiten,
östlichen Felsbogen des Himmelreichs. Die Schwierigkeit wechselte
zwischen C und D. An den markanten, glatten aber griffigen Platten hangelten
wir uns hoch.
Dann ging's ordentlich zur Sache. Ausgesetzt, im D Bereich, erklommen
wir den Grat.
Nach einem
kurzen Abstiegskamin querten wir durchs Adlerauge zu den gelben Wänden,
einem ausgesetzten Quergang. Dann leitete das Drahtseil in einem steilen
Aufschwung wieder auf den Grat.
Interessant und gespickt mit Herausforderungen ging es an den Gipfelaufbau.
Ein Spreizschritt über den Abgrund da, eine überraschende
Kante dort, und schon bald standen wir am Gipfelgrat.
Dort angelangt querten wir noch zum Gipfelkreuz und genossen den Rundblick.
Tschirgant, Zugspitze, Geherenspitze, Karwendel, Inntal, Ötztal.
Alles lag uns zu Füßen und keine Wolke trübte unseren
Blick.
Vom Gipfel aus gingen wir in östlicher Richtung zurück, zur
Neuen Alplhütte.
Dort trafen wir uns mit Reini und Lisl, die uns vom Wetterkreuz aus
beobachten konnten.
Nach einer kurze Stärkung führte uns der Weg wieder zum Strassberghaus
und zum Auto.
Es war eine recht anspruchsvolle, tolle Tour mit überraschend gutem
Wetter.
Alles verlief unfallfrei und es war eine feine Truppe.
Auf ein nächstes
Mal freut sich der WSV-Thaur
|