1 TAGES-BERGTOUR
Adlerklettersteig / Karkopf 2469m
Sonntag, 21. August 2011

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Hans Staud, Hermann Unsinn, Rudi Marek, Lukas Giner, Dominic Brugger

Am Weg zur Niederen Munde erreichten wir in ca. 1 ¼Std den Einstieg des Adlerklettersteiges.
Nach ordnungsgemäßem Anhängen und einer kurzen Jause gings dann los.
Wir hatten riesen Glück mit dem Wetter und umso beeindruckender war das Panorama.

Der Klettersteig führte über glatte Platten, durch Wände und über Grate, und verlangte uns einiges ab.
Nach dem Einstieg kletterten wir auf und an Felsrippen durch den weiten, östlichen Felsbogen des Himmelreichs. Die Schwierigkeit wechselte zwischen C und D. An den markanten, glatten aber griffigen Platten hangelten wir uns hoch.
Dann ging's ordentlich zur Sache. Ausgesetzt, im D Bereich, erklommen wir den Grat.

Nach einem kurzen Abstiegskamin querten wir durchs Adlerauge zu den gelben Wänden, einem ausgesetzten Quergang. Dann leitete das Drahtseil in einem steilen Aufschwung wieder auf den Grat.
Interessant und gespickt mit Herausforderungen ging es an den Gipfelaufbau. Ein Spreizschritt über den Abgrund da, eine überraschende Kante dort, und schon bald standen wir am Gipfelgrat.
Dort angelangt querten wir noch zum Gipfelkreuz und genossen den Rundblick.
Tschirgant, Zugspitze, Geherenspitze, Karwendel, Inntal, Ötztal. Alles lag uns zu Füßen und keine Wolke trübte unseren Blick.


Vom Gipfel aus gingen wir in östlicher Richtung zurück, zur Neuen Alplhütte.
Dort trafen wir uns mit Reini und Lisl, die uns vom Wetterkreuz aus beobachten konnten.
Nach einer kurze Stärkung führte uns der Weg wieder zum Strassberghaus und zum Auto.


Es war eine recht anspruchsvolle, tolle Tour mit überraschend gutem Wetter.
Alles verlief unfallfrei und es war eine feine Truppe.

Auf ein nächstes Mal freut sich der WSV-Thaur

Text und Fotos: Rudi Marek